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Bier in Bayern

Zwicklbier

Veranstaltung

Kloster Aldersbach: Zwölf Krüge, die es in sich haben


Hefetrübes Zwicklbier zur Landesaustellung überzeugt Historiker

 

 

Die Patrona Bavariae schleppt schwer an den zwölf Krügen, die sie in Händen hält. Dass sie dabei aber zufrieden auf dem Etikett lächelt, ist wohl dem Inhalt geschuldet: ein Zwicklbier. Mit diesem speziell für die Bayerische Landesausstellung 2016 „Bier in Bayern" gebrauten Bier ermöglicht es die Brauerei Aldersbach jedem, sich ein wenig Landesausstellung in die Stube zu holen.


Mit der Landesausstellung wird in Aldersbach von 29. April bis 30. Oktober das 500-jährige Bestehen des bayerischen Reinheitsgebotes gefeiert. Für den Aldersbacher Brauereidirektor Ferdinand Freiherr von Aretin der perfekte Anlass, um mit dem Zwicklbier ein eigens dafür gebrautes Bier in den Getränkemärkten der Region zu positionieren: „Ein süffiges Bier mit vollem Körper und feiner, leicht hefiger Hopfennote", urteilt Dr. Rainhard Riepertinger vom Haus der bayerischen Geschichte, der die Landesausstellung in Aldersbach konzipiert.


Ursprünglich war das Zwicklbier nur dem Braumeister vorbehalten, der, in früherer Zeit, das Holzfass kurz angestochen hat, um das reifende Bier zu verkosten und das Fass dann mit einem Holzzwickl wieder zu verschließen. Daraus hat sich mittlerweile ein Trend entwickelt, der immer mehr Verbraucher begeistert: Das Zwicklbier wird unmittelbar nach dem Nachgärungsprozess abgefüllt und überzeugt mit seinem von relativ wenig Kohlensäure geprägten, fülligen Körper. Aldersbach-Braumeister Peter Wagner hat dafür die Aromahopfensorten Hallertauer Tradition und Smaragd sowie ein helles Gerstenmalz verwendet, um dem Bier im Zusammenspiel mit einer untergärigen Hefe seinen süffigen Charakter zu verleihen. „Das Ergebnis ist ein hefetrübes Bier mit feinporigem Schaum, das mit seiner Stammwürze von 12,5 Prozent und der feinen Hopfennote einfach Spaß beim Trinken macht", so Ferdinand Freiherr von Aretin. Und Braumeister Wagner betont, dass dieses Bier sogar unter ernährungsphysiologischen Aspekten als wertvoll angesehen wird, weil es die natürlichen Schweb- und Trubstoffe enthält. „Durch die Hefe und das unpasteurisierte Verfahren erhält das Bier einen süßlicheren und vollmundigeren Geschmack", unterstreicht Wagner.


„Das Zwicklbier ist der ideale Begleiter für alle, die einfach Spaß am Bier haben wollen. Damit hat die Brauerei Aldersbach einen würdigen Begleiter zur Landesausstellung eingebraut", urteilt der Historiker Dr. Rainhard Riepertinger.


Aldersbach, 8. März 2016